7. Chancen und Risiken

Die Tätigkeiten eines Unternehmens sind mit Chancen und Risiken verbunden. Diese gilt es zu analysieren, damit Gefahren bereits im Voraus erkannt werden und ihnen entgegen gewirkt werden kann.

Zu den Chancen gehören neben den zusätzlichen Erfolgspotenzialen zukünftige Wachstumsperspektiven und aussergewöhnliche Geschäftsideen (Nagl 2005, S. 65). Ein Onlineshop hat zusätzlich die Chance, Kunden von stationären Geschäften abzuwerben.

Risiken werden oft in interne (Management, Marketing, Finanzen) und externe (Wirtschaft, Umwelt, Staat) Faktoren unterteilt (Pleitner 1997, S. 56). Ein Onlineshop muss besonders auf die Gefahren von Hackern, Server- und Stromausfällen achten, da diese Risiken den ganzen Betrieb lahm legen können. Ausserdem herrscht im Online-Markt grösserer Wettbewerbsdruck (Kollmann 2007a, S. 121). Das Unternehmen muss sich überlegen, wie sie mit den Risiken umgehen und wie sie minimiert werden können. Um die allfälligen Massnahmen zu planen, wird das Geschäft unter wechselnden Annahmen simuliert. Dabei haben sich die drei Szenarien Normalfall (base case scenario), günstigster Fall (best case scenario) und ungünstigster Fall (worst case scenario) eingebürgert (Heucher et al. 2002, S. 135). Als Basis dient der Normalfall, der mit der höchsten Wahrscheinlichkeit eintreffen wird. Treten die meisten Risiken ein, so spricht man vom ungünstigsten Fall. Analog wird beim Eintreten der meisten Chancen vom günstigsten Fall gesprochen. Die verschiedenen Szenarien sind bei der finanziellen Planung miteinzubeziehen (Heucher et al. 2002, S. 135ff.).





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